7 Ratschläge, wie du als Personal Trainer beruflich erfolgreich wirst

Mein Name ist Patrick und als Tellerwäscher wurde ich mir meinem Traum bewusst. Vor fast 10 Jahren gründete ich Straight Training. Ein Unternehmen für Personal Training mit einem Trainerteam an mittlerweile mehreren Standorten Österreichs.

Wie es mir gelungen ist, ein erfolgreiches Personal Trainer Business aufzubauen, was meine 7 größten Erkenntnisse waren und wie sie auch dir helfen können, will ich dir hier mitgeben.

Aber was hat Tellerwaschen mit Personal Training zu tun? Nach dem Schulabschluss arbeitete ich in England als Tellerwäscher, um etwas Auslandserfahrung sammeln zu können. Tag ein Tag aus die gleiche, mühsame, endlose Arbeit.

Jeder Tag gleicht dem anderen. Ob Teller waschen oder, als Büroangestellter, Dokumente hin und herschieben. Am Ende des Tages ist es dasselbe.

Patrick Dobrovits

Es sind diese Jobs, wo es weniger um arbeiten, sondern eher um abarbeiten geht, bevor am nächsten Arbeitstag wieder der gleiche Berg Zetteln, oder in meinem Fall Geschirr, auf einen wartet. „Nein danke“, dachte ich mir! Für mich war klar, dass ich meine Lebenszeit nicht mit solchen Tätigkeiten verschwenden werde. Ich wollte etwas machen, was für mich persönlich einen Sinn ergibt.

Nur was? „Was kann ich gut?“, fragte ich mich. Es war Sport – das große Feuer, das damals schon in mir brannte. Deshalb fiel mir eines Arbeitstages meine Vision wie Schuppen von den Augen und ich beschloss, eine Trainerausbildung zu machen.

Learning 1: Think big – glaub’ an dich

Ein abgedroschener Ratschlag, ich weiß. Aber was soll ich sagen. Er funktioniert tatsächlich. Noch bevor ich den Schritt in Richtung Trainer gewagt habe, dachte ich „groß“ und malte mir meine Zukunft detailliert aus. Wie mein eigenes Privatstudio aussehen wird, wie ich gemeinsam mit anderen Trainern zusammenarbeiten werde. Ich war wirklich verwundert, wie detailgetreu diese Vision in Erfüllung gegangen ist.

Auf deine Vision solltest, du also keinesfalls vergessen! Mach dir am besten ein Vision Board und stelle dein großes Ziel bildlich dar.

Learning 2: Investiere in deine Zukunft

Zum damaligen Zeitpunkt war ich bis vor kurzem Schüler ohne Einkommen und verdiente im Anschluss als Tellerwäscher umgerechnet € 5,97 pro Stunde. Da taten die Ausbildungskosten ordentlich weh.

Aber ich dachte wirtschaftlich. Ich wusste, dass ich nach nur ungefähr 30 Personal Trainings Gewinn mache und somit eine Berufsausbildung in der Tasche habe. Das erschien mir ein guter Deal und motivierte mich.

Konsumgüter wie Handy, Urlaub, Kleidung uvm. verlieren an Wert. Überlege dir also gut, ob du dein Geld, im wahrsten Sinne des Wortes, dafür ausgibst. Denn einmal ausgegeben, ist es verloren. Ausbildung ist hingegen eine Form der Investition. Du verlierst kein Geld, sondern vermehrst es dadurch.

Learning 3: Augen auf bei der Wahl der Ausbildung

Leider war meine erste Trainerausbildung nicht gerade „das Gelbe vom Ei“. Ich habe mich danach über weitere Ausbildungsmöglichkeiten und einem Sportstudium weitergebildet, um ein gutes Fundament zu bekommen. Es ist keinesfalls eine Notwendigkeit Sport zu studieren, aber du solltest bei der Wahl der Ausbildung aufpassen. Sie sollte unbedingt umfassend und sportwissenschaftlich fundiert sein.

Außen hui, innen pfui. Was dir niemand sagt…

Bei der Wahl der richtigen Ausbildung, solltest du wirklich aufpassen. Personal Trainer ist kein geschützter Beruf, deshalb gibt es zahlreiche Ausbildungen, um die du lieber einen großen Bogen machen solltest.

Hier gibt es leider viel Sein und Schein und vor allem gutes Marketing. Leider erkennt man unqualitative Ausbildungen nicht auf dem ersten Blick.

Ganz im Gegenteil – viele werben mit Anerkennung und Zertifizierungen. Was dir aber niemand sagt:

  • Da es kein geschützter Beruf ist, ist jede Ausbildung anerkannt!
  • Was genau wird denn eigentlich zertifiziert? So gut wie alle Zertifizierungen prüfen die Ausbildung nicht auf inhaltliche Qualität, was für dich als Trainer wichtig wäre, sondern nur die Organisationsstruktur. Kaum zu glauben oder? Stimmt! Mache dir am besten über die Aussagekraft von Zertifikaten selbst ein Bild: Manche zertifizierten Ausbildungen werben damit, dass du die Ausbildung in 45 Stunden Lernzeit abschließen kannst.

Entscheide dich nicht für die Ausbildung, die den einfachsten Weg verspricht, oder mit Zertifizierungen und anderen Lobpreisungen prahlt. Entscheide dich für die Ausbildung, von der du am meisten profitierst. Lerne am besten die Personen kennen, die dahinter stehen, hinterfrage deren Ansätze kritisch, und wenn du unsicher bist, teste die Ausbildung. Das sollte bei allen Instituten möglich sein.

Learning 4: Tue Gutes und rede darüber

Geld für Werbung hatte ich nicht, weshalb ich auf Mundpropaganda setzte. Solltest auch du kein Geld für große Werbekampagnen haben, versuche es doch genau so.

Ich wählte einen ersten „Werbekunden“, den ich kostenlos trainierte, in der Abmachung, dass wenn er Erfolg hat, er mir dafür dabei hilft, weitere zahlende Kunden zu gewinnen.

Der Plan funktionierte und ich erinnere mich noch heute an dieses großartige Gefühl, mein erstes, selbstständig erwirtschaftetes Geld in den Händen zu halten.

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Learning 5: Multiplikatoren nutzen

Heute spricht jeder von Marketing Strategien und denkt dabei an Ads, Funnels und was auch immer. Aber am Ende des Tages ist Marketing einfach nur Kommunikation. Also überlegte ich mir, wie ich ohne Geld, mit möglichst vielen Leuten kommunizieren konnte. Dazu nutzte ich Multiplikatoren, also eine Art Hebel, um schneller mehr Leute zu erreichen. Das Gute ist, dass jeder solche Multiplikatoren kennt. Auch du! Du musst sie nur nutzen.

Was sind deine Multiplikatoren? Schreibe zunächst eine Liste an Personen, die du kennst und überlege dann konkrete mögliche Schritte, wie sie dir weiterhelfen könnten.

Das waren meine Multiplikatoren:

  • Ich kannte einen Hotelbesitzer. Er nahm Personal Training für seine Gäste in sein Hotelangebot und stellte mir die Location zur Verfügung, um einen Vortrag zu halten.
  • Der Besitzer eines Sportgeschäftes. Hier durfte ich Vorträge halten und Gruppentrainings anbieten.
  • Auch Schulen nutzte ich als Multiplikator, denn ich wollte junge Leute für mein Gruppentraining bekommen. Ich bat Turnlehrer, ob ich nicht eine Turnstunde übernehmen dürfte, um mein Programm vorzustellen.
Vortrag Sportgeschäft

Learning 6: Beweise Ausdauer

Zugegeben, es ging steil bergauf. Aber einfach war es auf keinen Fall.

Ich war mir für nichts zu schade. Kaltakquise, lange Arbeitstage, verstreute Kundentermine aller Art. Essen, Powernaps, Büroarbeit – alles im Auto. Kurz gesagt: Ich nutzte jede Gelegenheit, um mein Geschäft aufzubauen.

Sei dir bewusst: Es ist kein Sprint, sondern ein Marathon.

Learning 7: Du brauchst einen Partner und Mentor

Das war mein absoluter Erfolgsbeschleuniger! Mein Geheimtipp für dich:

Um die PS in Form von erlerntem Wissen auf die Straße zu bringen, brauchte ich einen Mentor, der den Weg bereits gegangen ist. Diese Rolle nahm mein damaliger Trainer ein. Er zeigte mir Schritt für Schritt, worauf es in der Praxis tatsächlich ankommt.

Lerne von Leuten, die es bereits geschafft haben! In der Ausbildung lernst du, wie es grundsätzlich funktioniert, aber die wahren Herausforderungen erwarten dich nach der Ausbildung, und zwar im Tun selbst. Gerade dann brauchst du einen Mentor, der dir sagt, wie er in solchen Situationen handeln würde. Du profitierst von seiner Erfahrung und die Tür zum Erfolg steht dir offen!

Warum möchte ich, dass du als Trainer erfolgreich wirst?

Der Antrieb

Als Trainer war mein Ziel stets Kunden dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen. Ich habe immer nach einer Lösung gesucht, noch mehr Kunden helfen zu können, ohne dass die Qualität dabei verloren geht.

Die Lösung: Qualitative Trainer ausbilden, damit sie ihren Kunden adäquat helfen können

Meine Aufgabe ist es nun also, möglichst viele Leute dabei zu unterstützen, als kompetente Trainer erfolgreich zu werden, damit diese möglichst vielen Kunden bei der Erreichung ihrer Ziele helfen können.

Mein Ziel ist klar: Gemeinsam mit meinem Kollegen Trainer zum Erfolg zu führen.

Unser Anspruch ist es, eine tiefgreifende sportwissenschaftliche Ausbildung zu erschaffen, mit Inhalten auf Hochschulniveau. Diese Fachinhalte mit unseren Erfahrungen zu ergänzen, um sie dann den Teilnehmern auf einer persönlichen Ebene weiterzugeben.

Wir wollen unsere Teilnehmer nicht nur ausbilden. Wir wollen sie zu erfolgreichen Trainern machen, indem wir ihnen auch nach der Ausbildung in allen Belangen helfen. Wir unterstützen sie dabei, gefragte und beruflich erfolgreiche Trainer zu werden.

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